Wandern auf dem Spitzenwanderweg von Krün zum Soiernhaus

Hier wird der Spitzenwanderweg alpin

12,6 km – 830 hm Aufstieg – 106 hm Abstieg

Brücke über das breite Flussbett der Isar mit Blick in die Berge
Etappe 4 Krün - Soiernhaus

Unsere heutige Etappe beginnt im Dorf Krün, direkt am Fuße der Schöttelkarspitze. Der Blick auf diesen Gipfel wird sich im Laufe des Tages für uns wandeln, denn während wir heute morgen noch von weit unten nur auf ihre bewaldeten Hänge blicken, werden wir in wenigen Stunden sie zum Greifen nahe haben – oder womöglich von ihr hinunter blicken?
Um uns dieses Panorama zu verdienen, erwartet uns zunächst aber ein ebenerdiger Wanderweg entlang der wilden Isar. In ihrem naturbelassenen, breiten Bachbett plätschert sie gleichmäßig neben uns dahin, bis wir den Fluss nach wenigen Kilometern überqueren und in den Berghang abbiegen.
Über breite Forststraßen geht es durch den herrlichen Wald, bis wir nach gut 500 Höhenmetern unsere erste Einkehrmöglichkeit erreichen: die Fischbachalm. Mit Blick auf die vordersten Felsgipfel des Karwendels kann man hier Kraft tanken für den folgenden Abschnitt: den Lakeiensteig.

Blick über Beine sitzend am Soiernsee, schönes Bergpanonarma rund um den See
Eine Pause am Soiernsee bevor es weiter zum Soiernhaus hinaufgeht

Der Lakeiensteig ist wunderbar abwechslungsreich und führt auf schmalem Pfad quer durch den steilen Hang bis zum Soiernhaus (1611m). Immer wieder müssen kurze ausgesetzte Passagen passiert werden, die jedoch größtenteils mit Drahtseilen gesichert sind. Der Aus- und Tiefblick ist fantastisch!
Ebenso schön ist der Kontrast, wenn man kurz vor dem Soiernhaus unvermittelt in den Bergwald rund um die Soiernseen eintaucht. An der Weggabelung bleibt dann die womöglich wichtigste Entscheidung des Tages: Bad oder Einkehr? Leicht bergab geht es (am Ende unbeschildert) zu den herrlichen Bergseen, rechts über einen steinigen Pfad in wenigen Minuten zum Soiernhaus.
Unser Geheimtipp: Wer sich nicht zwischen Bad und Soiernhaus entscheiden kann, für den ist womöglich ein Abstecher zur Schöttelkarspitze (2050m) der passende »Plan C« – 400 Höhenmeter und leichte Kletterei, die Trittsicherheit erfordert, trennen das Soiernhaus vom Gipfel – bezahlt wird diese Mühe nicht nur mit einem unbeschreiblich schönen Panorama, sondern vor allem auch mit Tiefblick hinunter auf den Ort, an dem wir heute morgen gestartet sind.

 

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