Vom Kreuzeck durchs Höllental (Höllentalklamm)

Auf einen Blick

  • Start: Bergstation der Kreuzeckbahn
  • mittel
  • 11,52 km
  • 4 Std. 30 Min.
  • 550 m
  • 1757 m
  • 741 m
  • 80 / 100
  • 60 / 100

Beste Jahreszeit

Der Abstieg vom Kreuzeck durch das Höllental und die Höllentalklamm ist eine landschaftlich großartige Tour und ein unbedingtes Muss für jeden Bergwanderer!

Der Abstieg vom Kreuzeck durch das Höllental und die Höllentalklamm ist eine landschaftlich großartige Tour und ein unbedingtes Muss für jeden Bergwanderer!

Die Ausblicke auf Zugspitze und Waxensteine, ins Höllental mit seinem Ferner und die Wanderung durch die Höllentalklamm gehören zu dem Beeindruckendsten, was das Wettersteingebirge dir zu bieten hat. Diese Tour führt dich vom Kreuzeck über das Hupfleitenjoch, vorbei an den Knappenhäusern bis zur Höllentalangerhütte. Bis hierher und auch weiter durch die Höllentalklamm wanderst du auf historischen Pfaden. Ein Blick nach links und rechts lohnt sich immer: Du kannst verlassene Bergwerksstollen und die Ruine eines alten Elektrizitätswerks entdecken. Ganz zu schweigen von der imposanten Kulisse des gesamten Höllentals mit dem Blick auf den Höllentalferner und den Zugspitzgipfel. Die Wanderung durch die Höllentalklamm mit ihren Tunnels, Brücken und Stegen über den tosenden Wildbach mit all seinen Strudeln und Wasserfällen ist ein unvergessliches Bergerlebnis und auch für geübte Familien geeignet.   Eine detaillierte Tourenbeschreibung findest du im "PDF Druck" weiter oben.

Die Ausblicke auf Zugspitze und Waxensteine, ins Höllental mit seinem Ferner und die Wanderung durch die Höllentalklamm gehören zu dem Beeindruckendsten, was das Wettersteingebirge dir zu bieten hat. Diese Tour führt dich vom Kreuzeck über das Hupfleitenjoch, vorbei an den Knappenhäusern bis zur Höllentalangerhütte. Bis hierher und auch weiter durch die Höllentalklamm wanderst du auf historischen Pfaden. Ein Blick nach links und rechts lohnt sich immer: Du kannst verlassene Bergwerksstollen und die Ruine eines alten Elektrizitätswerks entdecken. Ganz zu schweigen von der imposanten Kulisse des gesamten Höllentals mit dem Blick auf den Höllentalferner und den Zugspitzgipfel. Die Wanderung durch die Höllentalklamm mit ihren Tunnels, Brücken und Stegen über den tosenden Wildbach mit all seinen Strudeln und Wasserfällen ist ein unvergessliches Bergerlebnis und auch für geübte Familien geeignet.

 

Eine detaillierte Tourenbeschreibung findest du im "PDF Druck" weiter oben.

Weitere Informationen

Informationen
  • Einkehrmöglichkeit
Anreise

Mit der Kreuzeckbahn geht es auf das Kreuzeck (1.651 m). Von der Bergstation aus folgst du zunächst einem breiten Fahrweg wenige hundert Meter in südlicher Richtung. Hier nimmst du den ersten Abzweig nach rechts und wanderst weiter unter dem Sessellift der Längenfelderbahn hindurch. Auf gleicher Höhe weiter in Richtung Westen gelangst du zur einer Abzweigung, an der du dich ebenfalls nach rechts orientierst und der Beschilderung Richtung Hupfleitenjoch folgst. Hier auf dem Hupfleitenjoch zweigt der Weg nach rechts ab, du wanderst nun direkt in das Höllental hinein - immer mit dem einmaligen Blick zwischen den steil aufragenden Wänden des Tals hindurch über den Höllentalferner (Gletscher) bis hinauf zum Zugspitzgipfel. Ab hier geht es nur noch bergab. Zunächst steigst du in einigen Kehren steil hinunter, danach mal wieder etwas flacher an der Wand entlang. Der Weg führt dich auf historischem Grund vorbei an den Knappenhäusern (nicht bewirtschaftet) - achte hier einmal auch abseits des Pfades auf verlassende Bergwerksstollen und anderen Zeugnissen aus vergangenen Zeiten. Hier wurde im 19. Jahrhundert und vor allem zur Zeit des 1. Weltkrieges nach Bleierzen geschürft. Nach und nach näherst du dich in stetigem Abstieg der Höllentalangerhütte auf 1.387 m. Von dieser aus erreichst du recht bald den Eingang zur Höllentalklamm. Direkt beim Eingang kannst du auf der gegenüberliegenden Seite die Ruine eines alten Elektrizitätswerks entdecken. Der Weg führt dich nun durch die atemberaubende und tosende Kulisse der Höllentalklamm über Brücken, Stege, durch Galerien und Tunnel - in den Fels gehauen und von laut sprudelnden Wassern umgeben. Am Ausgang der Klamm wird die "Eintrittsgebühr" kassiert, die es ermöglicht, den gut gesicherten Weg durch die Klamm über all die Jahre zu erhalten und nach dem Winter zu reparieren. DAV-Mitglieder

DAV-Mitglieder

Erwachsene: 2,00 €, Kinder 7 - 17 Jahre: 1,00 €, Kinder bis 6 Jahre: kostenfrei

Nichtmitglieder

Erwachsene: 5,00 €, Kinder 7 - 17 Jahre: 2,00 €, Kinder bis 6 Jahre: kostenfrei, Gruppenkarte ab 15 Personen: 3,00 €

DAV-Mitglieder und Behinderte ermäßigt.

Direkt am Ausgang sitzt die Höllentaleingangshütte. Schwindelfrei, fast schwebend über dem eng eingeschnittenen Tal gibt sie nach der Klamm deinen Blick wieder frei auf Wälder und mehr Himmel. Nach der Hütte hältst du dich rechts und folgst größtenteils über einen Forstweg / Fahrstraße in Richtung Hammersbach. In Hammersbach angekommen, biegst du rechts auf die Straße ab und wanderst diese entlang bis sie am Ende über die Gleise der Zugspitzbahn auf die freie Talfläche der Hammersbacher Wiesen führt. Hier hast du dann nur noch einen gemütlichen Spaziergang über die Wiesen bis zur Talstation der Bergbahn, die du schon von weitem sehen kannst.

Ausrüstung

Wettergerechte Kleidung (am Besten im Zwiebellook), Knöchelhohe Wanderschuhe, Rucksack mit Schlechtwetterkleidung, Umziehwäsche, Mütze oder Stirnband, Stöcke, Trekking-Schirm, kleiner Snack und Getränk, eventl. GPS-Gerät, Sonnenbrille, Sonnencreme, Lippenschutz, Erste-Hilfe-Set 

Für die Klamm: hier spritzt das Wasser auch mal gerne von oben und es ist auch im Sommer recht frisch.

 

Tipp des Autors

Einzelne Bilder dieser Tour, sind zur Verfügung gestellt von der Ski- und Bergschule VIVALPIN. Wenn Du auch so schöne Augenblicke am Berg erleben möchtest, informiere Dich unter www.vivalpin.com

Variante nur für Geübte: Dem Hupfleitenjoch liegt nördlich vorgelagert der Schwarzenkopf (1.818 m), den man wegen der Aussicht ins Loisachtal und der Tiefblicke in das Höllental unbedingt besteigen sollte (max. 15 Min.).

Parken

Großer Parkplatz bei den Talstationen.

Öffentliche Verkehrsmittel

Bahn:   Stündliche Verbindungen München - Garmisch-Partenkirchen.

Umsteigefreie ICE-Verbindungen am Wochenende z.B. aus Berlin, Hamburg, Ruhrgebiet, Köln, Frankfurt und Nürnberg. Autozug z.B. aus Hamburg, Hildesheim, Berlin und Düsseldorf nach München.
ICE 1221 freitagnachmittags aus Nordrhein-Westfalen nach Garmisch und Innsbruck, sonntagmittags ICE 1222 aus Innsbruck und Garmisch nach NRW z.B. via Hagen, Wuppertal, Solingen, Bonn, Koblenz und Mainz. Von diesen Städten ist das Werdenfelser Land, dann neu umsteigefrei per ICE zu erreichen.

Flugzeug: Flughäfen München, Stuttgart, Memmingen und Innsbruck. Auf Wunsch kostenpflichtiger Flughafenshuttle nach Garmisch-Partenkirchen.

Bus: Fernbuslinie 040 von Flixbus verkehrt 8x täglich auf direktem Weg von München (ZOB) und Innsbruck nach Garmisch-Partenkirchen Bahnhofsvorplatz. 5x täglich verkehrt Flixbus umsteigefrei vom Münchner Flughafen.

 

Karte / Karten

GaPa Wanderführer mit KOMPASS Wanderkarte (1:35.000), erhältlich bei Garmisch-Partenkirchen Tourismus und unter www.gapa.de. Alpenvereinskarte, Wetterstein- Mieminger Gebirge, Östliches Blatt (1:25.000) freytag & berndt, Garmisch-Partenkirchen, Wettersteingebirge, Werdenfelserland (1:25.000). Die Tourist Information verleiht kostenlos einen digitalen Wanderführer mit interessanten Tipps zu Sehenswürdigkeiten, Pflanzen und Tierwelt sowie Einkehrmöglichkeiten. Weitere Infos unter +49 8821 180 700 oder auf www.gapa.de

 

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