Wanderung - Oberammergau - Graswang

Auf einen Blick

  • Start: Tourist-Information, Oberammergau
  • Ziel: Tourist-Information, Oberammergau
  • leicht
  • 14,97 km
  • 3 Std. 53 Min.
  • 74 m
  • 876 m
  • 831 m
  • 80 / 100
  • 20 / 100

Beste Jahreszeit

Rundweg von Oberammergau durch das Weidmoos bis Graswang und zurück. Mit Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen möglich.

Rundweg von Oberammergau durch das Weidmoos bis Graswang und zurück. Mit Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen möglich.

Sobald Sie die "Arme Seelen-Straße" erreichen, sind Sie im Weidmoos. Dieses Naturschutzgebiet ist zu allen Jahreszeiten ein besonders landschaftliches Juwel. Glasklare Bäche schlängeln sich durch das Moos. Diese Bäche speisen die Ammer, die ihren Ursprung im Graswangtal an der Grenze zu Österreich hat, wo das Wasser zuerst als Linder bei Linderhof vorbeifließt und dann im Schotter des Tals versickert. Bei den Rahmbauernhöfen und oberhalb der Ettaler Mühle tritt es in mehreren Quelltöpfen wieder zu tage. Zunächst aber wandern Sie weiter durch den Dickenwald zu den Rahmbauernhöfen. Der Dickenwald bildet hier eine besondere Waldform, den Schluchtwald. Darunter versteht man einen eschen-, ahorn- und ulmenreichen Mischwald, wobei die Bäume so rasch wachsen, dass Nadelbäume oder die Buche keine Chance haben und überwachsen werden. Die bald erreichten Rahmbauernhöfe sind erst 1803 entstanden. Das Wort Rahm hat nichts mit Schlagrahm zu tun, sondern bezeichnet Wiesen inmitten eines Bergwaldes. Wahrscheinlich war das Graswangtal früher von Natur aus größtenteils waldfrei, weil die Hochwässer den aufkommenden Wald immer wieder abräumten. Auf dem letzten Stück in Richtung Graswang hat man weiterhin, wie auch auf der gesamten Wanderung, einen herrlichen Bilck auf die höchsten Berge der Ammergauer Alpen, wie z.B. die Notkarspitze oder das Kienjoch in Richtung Süden oder die markante Scheinbergspitze und die Klammspitze in Richtung Osten. Das nach kurzer Zeit erreichte Ziel, das Örtchen Graswang, zählt bestimmt zu den malerischsten Dörfern in den Alpen. Die Bewohner lebten früher von der Land- und Forstwirtschaft, heute spielt der Fremdenverkehr die Hauptrolle. Zurück geht es in Richtung Ettaler Mühle an der Dickelschwaig vorbei, welche inmitten einer großen Wiese liegt. Die Dickelschwaig war früher ein Pferdestall des Klosters, später wurde daraus eine Forstdienststelle. Durch den Mühlwald geht es zurück ins Weidmoos und nach Oberammergau.  

Sobald Sie die "Arme Seelen-Straße" erreichen, sind Sie im Weidmoos. Dieses Naturschutzgebiet ist zu allen Jahreszeiten ein besonders landschaftliches Juwel. Glasklare Bäche schlängeln sich durch das Moos. Diese Bäche speisen die Ammer, die ihren Ursprung im Graswangtal an der Grenze zu Österreich hat, wo das Wasser zuerst als Linder bei Linderhof vorbeifließt und dann im Schotter des Tals versickert. Bei den Rahmbauernhöfen und oberhalb der Ettaler Mühle tritt es in mehreren Quelltöpfen wieder zu tage.

Zunächst aber wandern Sie weiter durch den Dickenwald zu den Rahmbauernhöfen. Der Dickenwald bildet hier eine besondere Waldform, den Schluchtwald. Darunter versteht man einen eschen-, ahorn- und ulmenreichen Mischwald, wobei die Bäume so rasch wachsen, dass Nadelbäume oder die Buche keine Chance haben und überwachsen werden.

Die bald erreichten Rahmbauernhöfe sind erst 1803 entstanden. Das Wort Rahm hat nichts mit Schlagrahm zu tun, sondern bezeichnet Wiesen inmitten eines Bergwaldes. Wahrscheinlich war das Graswangtal früher von Natur aus größtenteils waldfrei, weil die Hochwässer den aufkommenden Wald immer wieder abräumten.

Auf dem letzten Stück in Richtung Graswang hat man weiterhin, wie auch auf der gesamten Wanderung, einen herrlichen Bilck auf die höchsten Berge der Ammergauer Alpen, wie z.B. die Notkarspitze oder das Kienjoch in Richtung Süden oder die markante Scheinbergspitze und die Klammspitze in Richtung Osten.

Das nach kurzer Zeit erreichte Ziel, das Örtchen Graswang, zählt bestimmt zu den malerischsten Dörfern in den Alpen. Die Bewohner lebten früher von der Land- und Forstwirtschaft, heute spielt der Fremdenverkehr die Hauptrolle.

Zurück geht es in Richtung Ettaler Mühle an der Dickelschwaig vorbei, welche inmitten einer großen Wiese liegt. Die Dickelschwaig war früher ein Pferdestall des Klosters, später wurde daraus eine Forstdienststelle. Durch den Mühlwald geht es zurück ins Weidmoos und nach Oberammergau.

 

Weitere Informationen

Informationen
  • Einkehrmöglichkeit
Anreise

Sie starten am „Ammergauer Haus“ und gehen Richtung Süden bis zur Ammerbrücke. Dort überqueren Sie die Ammer und halten sich nach der Brücke links auf dem Wanderweg.

Am Tennisplatz vorbei gehen Sie entlang der scharfen Rechtskurve auf die im Volksmund genannte „Arme Seelen-Straße“. Weiter der Weg durch das Naturschutzgebiet „Weidmoos“, entlang dem Bächlein „Frauenwasserl” – besonders im Frühjahr ist es bekannt für das Blühen von Märzenbecher, stengellosen Enzian, Mehlprimel und Knabenkraut.

Ca. 200 m vor Erreichen der Staatsstraße EttalGraswang queren Sie rechts auf den Sonnenweg (Parkmöglichkeit), der hinter einer kleinen Brücke über dem „Frauenwasserl” beginnt.

An den „Rahmbauern” vorbei – auf einem ca. 1 m breiten Weg, der stetig bergauf bergab führt, kommen Sie nach Graswang. Hier ist eine Einkehr beim „Fischerwirt” mit schattigem Biergarten sehr zu empfehlen.

Die zweite Etappe führt, nach ca. 30 m südöstlich entlang der Staatsstraße, rechts auf einen Forstweg. Es geht über eine Brücke, Sie lassen das „Forsthaus Dickelschwaig” rechts liegen und gehen leicht bergauf und bergab durch den Mühlwald bis Sie auf die Staatsstraße stoßen und diese (Vorsicht Autoverkehr!) überqueren.

Weiter führt der Wanderweg am „Frauenwasserl“ entlang durch das Naturschutzgebiet „Weidmoos”, bis sich der Weg an einer kleinen Brücke dreimal gabelt. Der linke, über die Brücke führende Zweig, führt Sie wieder über die „Arme Seelen-Straße“ zum Ausgangspunkt zurück.


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Ausrüstung

Mit der perfekten Ausrüstung wird Ihr persönlicher Wandergenuss in den Ammergauer Alpen unvergesslich. Besuchen Sie das Best of Wandern Testcenter in Wurmansau oder das neue Testcenter in der Touristinformation in Bad Bayersoien und leihen Sie kostenlos das neueste Outdoorequipment aus.

  • GPS-Geräte
  • Rucksäcke
  • Kindertragen, Kinderjacken
  • Multifunktionsjacken
  • Wanderschuhe
  • Stöcke und Stirnlampen
  • Ferngläser
  • Tourensoftware
  • Schneeschuhe
  • Trekking-Schirme

Das Best of Wandern Testcenter finden Sie im

Ammertaler Hof in Wurmansau

Adresse: Ammertaler Hof - Alte Römerstr. 10 - 82442 Wurmansau/Saulgrub

Tel.: +49 8845 7589 42

Touristinformation Bad Bayersoien

Adresse: Dorfstr. 45 - 82435 Bad Bayersoien

Tel.: +49 8845 7030 620

Infos unter: www.ammergauer-alpen.de/testcenter

Tipp des Autors

Im Graswangtal gibt es noch einige Steinadlerpaare. Achten Sie auf die majestätischen Vögel, die sich an sonnigen Tagen an den Berghängen rechts und links des Tales Thermik suchen.

Es werden auch Steinadlerführungen zur Balzzeit angeboten.

Parken

Parkplatz Eugen-Papst-Straße, Oberammergau

Parkplatz ist nicht kostenpflichtig

Parkdauer: keine Zeitbegrenzung

Öffentliche Verkehrsmittel

Bushaltestelle: Oberammergau Bhf oder Eugen-Papst-Str.
9606 Garmisch-Partenkirchen - Oberammergau - Wieskirche - Füssen
9622 Oberammergau - Ettal - Linderhof (Schloss) und zurück
Zughaltestelle: Bhf Oberammergau
Murnau - Oberammergau

Gäste der Ammergauer Alpen Region fahren mit der elektronischen Gästekarte bzw. der KönigsCard kostenlos mit dem Bus. 

Karte / Karten

Kartenmaterial erhalten Sie im Onlineshop der Ammergauer Alpen GmbH unter www.ammergauer-alpen.de/onlineshop oder in den Tourist-Informationen vor Ort.

 

Wetter

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