Mesnerhauskapelle Aidling

Auf einen Blick

  • Aidling

An der Anhöhe in Aidling wo die kleine Kapelle steht, soll sich der Sage nach eine Kultstätte der Frühlingsgöttin Ostara befunden haben. Später errichtete man an diesem Platz eine Feldkapelle ganz aus Holz, die aber im 18. Jahrhundert durch eine gemauerte Kapelle ersetzt wurde. In unmittelbarer Nähe erbauten die Aidlinger ihre erste Kirche. Daneben entstanden der Friedhof und das Mesnerhaus. Im Jahre 1749 wurde die neue Kirche St. Georg in der Mitte des Dorfes errichtet. Dort, wo die ursprüngliche Kirche stand, erinnert heute ein alter Bildstock mit einem Drachentöter: „Hier ist der Ort, wo unsere Voreltern ihre Gottesdienste gefeiert haben und ihre Gebeine in Frieden ruhen“. In dieser Gegend gibt es die sehr alte Tradition der Feld- und Hauskapellen. In den ersten Jahrhunderten des frühen Christentums waren sie schon deshalb üblich, weil es noch keine größeren Kirchengebäude gab. Später wurde dieses Brauchtum auf dem Land beibehalten, da der Kirchenbesuch von einsam gelegenen Höfen oft nur unter großen Mühen möglich war, besonders im Winter sowie für alte und gebrechliche Menschen. Viele kleine Kapellen fielen zu Beginn des 19. Jahrhunderts der Säkularisation zum Opfer, aber trotzdem blieben viele, besonders in einsameren Gegenden, bis heute erhalten. Oftmals besaßen mehrere Höfe eine gemeinsame Kapelle als einen Ort der Einkehr und der Stille, als einen Ort frommer Wünsche und Bitten.

An der Anhöhe in Aidling wo die kleine Kapelle steht, soll sich der Sage nach eine Kultstätte der Frühlingsgöttin Ostara befunden haben.

Später errichtete man an diesem Platz eine Feldkapelle ganz aus Holz, die aber im 18. Jahrhundert durch eine gemauerte Kapelle ersetzt wurde. In unmittelbarer Nähe erbauten die Aidlinger ihre erste Kirche. Daneben entstanden der Friedhof und das Mesnerhaus. Im Jahre 1749 wurde die neue Kirche St. Georg in der Mitte des Dorfes errichtet. Dort, wo die ursprüngliche Kirche stand, erinnert heute ein alter Bildstock mit einem Drachentöter: „Hier ist der Ort, wo unsere Voreltern ihre Gottesdienste gefeiert haben und ihre Gebeine in Frieden ruhen“.

In dieser Gegend gibt es die sehr alte Tradition der Feld- und Hauskapellen. In den ersten Jahrhunderten des frühen Christentums waren sie schon deshalb üblich, weil es noch keine größeren Kirchengebäude gab. Später wurde dieses Brauchtum auf dem Land beibehalten, da der Kirchenbesuch von einsam gelegenen Höfen oft nur unter großen Mühen möglich war, besonders im Winter sowie für alte und gebrechliche Menschen.

Viele kleine Kapellen fielen zu Beginn des 19. Jahrhunderts der Säkularisation zum Opfer, aber trotzdem blieben viele, besonders in einsameren Gegenden, bis heute erhalten. Oftmals besaßen mehrere Höfe eine gemeinsame Kapelle als einen Ort der Einkehr und der Stille, als einen Ort frommer Wünsche und Bitten.

Meßnerhauserstr. 16

82418 Aidling

Deutschland



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