Pfarrkirche Maria Himmelfahrt

Auf einen Blick

  • Garmisch-Partenkirchen

Im Jahr 763 war das Kloster Scharnitz gegründet worden, von dem aus Mittenwald, Garmisch und Partenkirchen pastorisiert wurden. Ob damals in Partenkirchen eine dem hl. Petrus geweihte Kirche gebaut wurde (wie in einer späteren Aufzählung zu lesen ist), ist zweifelhaft, weil die Kirche in Partenkirchen immer als Kirche zu Unserer Lieben Frau bezeichnet wurde.

Bei dem großen "Marktbrand" im Dezember 1865 ist die damalige Pfarrkirche von Partenkirchen bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Nach der Grundsteinlegung im Jahr 1871 wurde sie nach nur dreißigjähriger Bauzeit im neu-gotischen Stil wieder aufgebaut. Die Pläne stammten von dem Architekt Mathias Berger.
Das alte Hochaltarbild "Maria Himmelfahrt" (1731 gemalt) von dem italienischen Maler Bartholomäus Litterini, einem Schüler Tizians, hängt an der linken Seitenwand. Dieses bedeutende Kunstwerk wurde von einem italienischen Kaufmann gestiftet, der mit einer Partenkirchnerin verheiratet war. Weil diese sehr hübsch war, soll sie für die Maria Modell gesessen haben.
Ebenfalls beeindruckend ist der fast lebensgroße, geschnitzte Christus am Kreuz von Ignatz Günther, dem bedeutendsten Bildhauer des bayerischen Rokoko. Es hängt an einer Säule gegenüber der gotischen Kanzel.

Pfarrweg 2

82467 Garmisch-Partenkirchen

Deutschland


Webseite: www.erzbistum-muenchen.de/Pfarrei/Page020993.aspx


Was möchten Sie als nächstes tun?

Sie benutzen offenbar den Internet Explorer von Microsoft als Webbrowser, um sich unsere Internetseite anzusehen.

Aus Gründen der Funktionalität und Sicherheit empfehlen wir dringend, einen aktuellen Webbrowser wie Firefox, Chrome, Safari, Opera oder Edge zu nutzen. Der Internet Explorer zeigt nicht alle Inhalte unserer Internetseite korrekt an und bietet nicht alle ihre Funktionen.