Durch das Höllental (Höllentalklamm) auf die Zugspitze

Auf einen Blick

  • Start: Wanderparkplatz Hammersbach / Haltestelle Hammersbach
  • schwer
  • 9,22 km
  • 9 Std. 30 Min.
  • 2537 m
  • 2951 m
  • 770 m
  • 100 / 100
  • 100 / 100

Beste Jahreszeit

Die wohl bekannteste und anspruchsvollste Besteigungsroute auf Deutschlands höchsten Berg, die Zugspitze - eine alpine Hochtour mit Gletscher und Klettersteig, die zu den vielseitigsten und landschaftlich beeindruckendsten Erlebnissen im Wettersteingebirge gehört.

Die Höllentalklamm ist außschließlich über den Brandweg und Dr. Heinrich Weg erreichbar!

 

Von Hammersbach aus immer dem wilden Bergbach entlang durch die beeindruckende und gut begehbare Höllentalklamm führt diese Route bis hinauf zur Höllentalangerhütte, wo inmitten der hochalpinen Landschaft auch eine zünftige Übernachtungsmöglichkeit besteht, so dass man diesen Anstieg auf Deutschlands höchsten Berg auch über zwei Tage genießen kann. Durch den nun etwas weiteren Höllentalanger führt erst ein kurzer Klettersteig bis zum Höllentalferner, der nur noch ein kleiner, aber nicht zu unterschätzender Gletscher ist. Er hat immer noch Gletscherspalten, die man mit Respekt beachten sollte. Danach führt dich ein Klettersteig, der nahezu senkrecht die hohe Felswand fast direkt bis zum Gipfel überwindet. Die Rückreise ins Tal kann dann erholsam mit der Eibsee-Seilbahn oder Zahnradbahn erfolgen.

 

Eine detaillierte Tourenbeschreibung findest du im "PDF Druck" weiter oben.

 

Weitere Informationen

Wegbeschreibung

Wenn du mit dem Auto anreist, kannst du dir am großen Wanderparkplatz an der Infotafel einen ersten Überblick verschaffen. Von hier aus folgst du nach rechts der Straße hinein nach Hammersbach, wo du auf die kleine Kapelle direkt am Bach triffst. Wenn du mit der Zugspitzbahn anreist, nimmst du den Fußweg vom Bahnsteig zur Straße, der dich auch zur Kapelle führt. Der Bus hält direkt hier, so dass die Kapelle der ideale Ausgangspunkt für dich ist.

An der Kapelle rechts vorbei führt der Weg in den Wald hinein. Diesen Weg folgst du weiter bergauf, ignorierst die Beschilderung "Höllental über Stangensteig" und folgst immer den Hinweisen "Höllentalklamm". Am Eingang zur Klamm erwartet dich die Eingangshütte, an du auch den Eintritt bezahlst (Erw. 2,50 € / Kinder 2 € / DAV-Mitglieder und Behinderte ermäßigt). Jetzt kommst du in die beeindruckende Höllentalklamm - es kann ratsam sein, vorher eine Regenjacke überzuziehen, denn es tost das Wasser und es kann auch mal von oben spritzen. Auf gut versicherten Wegen, Stegen und Brücken, durch Galerien und Tunnels geht es durch diese wilde Klamm. Du wirst hier die ursprüngliche Kraft des Wassers und der Natur spüren. Schau auch immer mal nach oben: Hier kannst du tausende kleiner Regenbogen im Sonnenlicht, unzählige Wasserfälle und auch einen riesigen Felsbrocken, der zwischen den Felswänden der Klamm verkeilt hängen geblieben ist, entdecken.

Nach dem Klammausgang führt dich der Weg weiter immer durch das steile, enge Tal geradeaus bis zur Höllentalangerhütte. Wer sich diese Tour für zwei Tage ausgelegt hat, kann hier übernachten (Anmeldung ist gerade in der Hauptsaison ratsam).

Rechts hinter der Hütte zweigt der Pfad hinauf zum Gletscher ab (Beschilderung Zugspitze). Am Talschluss gehst du links vom Weg zur Riffelscharte ab (achte auf die Wegweiser Richtung Zugspitze) über das sog. "Brett" und auf Eisenstiften drahtseilgesichert quer durch eine Felswand zum "grünen Buckl" am Höllentalferner. Danach überquerst du die Moräne und den Gletscher (Vorsicht Spalten - deshalb Steigeisen empfohlen) bis zum Einstieg des Klettersteigs, der sich rechts über dem Gletscherfeld befindet. Der Übergang vom Gletscher zum Klettersteig (Randkluft) kann problematisch sein und zusätzlich die Seiltechnik am Gletscher erfordern! Vom Einstieg rechts, dann links und durch die Wand, ständig drahtseilgesichert bis zur Irmenscharte (2.660 m) ist unbedingt Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich (Klettersteigset und Helm empfohlen). Danach folgst du einem schmalen alpinen Steig, der dich direkt zum Gipfelkreuz der Zugspitze führt. Von hier ist es wahrlich nur noch ein Sprung bis auf die Terrasse der Gipfelstation der Seilbahn. Ins Tal zurück gelangst du mit der Eibsee-Seilbahn zum Eibsee und dann mit der Zahnradbahn bis zur Haltestelle Hammersbach oder mit der Gletscherbahn zum SonnAlpin am Zugspitzgletscher und von hier aus mit der Zahnradbahn bis nach Hammersbach.

Sicherheitshinweise

Diese Tour führt über einen Gletscher und durch einen Klettersteig. Es ist alpine Erfahrung, Gletscher- und Klettersteigausrüstung, Helm sowie Trittsicherheit und unbedingt Schwindelfreiheit (für den recht hohen und ausgesetzten Klettersteig) erforderlich. Am entspanntesten machst du die Tour zusammen mit einem unserer erfahrenen Bergführer, die dich auch schon vor der Tour richtig beraten und bei der Ausrüstung behilflich sind.

Alpiner Notruf Tel: 112 (Bergwacht)

Bergwettervorhersage der Bayerischen Zugspitzbahn Bergbahnen Tel: +49 8821 79 79 79

Ausrüstung

Wettergerechte Kleidung (am Besten im Zwiebellook), Knöchelhohe Wanderschuhe, Steigeisen, Rucksack mit Schlechtwetterkleidung, Umziehwäsche, Mütze oder Stirnband, Stöcke, Trekking-Schirm, Klettersteigset, Klettergut, Helm, ausreichend Proviant und Getränk, eventl. GPS-Gerät, Sonnenbrille, Sonnencreme, Lippenschutz

Tipp des Autors

Diese Route ist wunderschön - aber auch sehr bekannt. Wer eher die Bergeinsamkeit sucht, sollte diese Tour am besten zwischen Montag und Freitag unternehmen.

Bergsportlicher Ausflug: Wenn du mal nicht bis zum Gipfel aufsteigen möchtest, lohnt sich auch ein Teil dieser Wanderung. Durch die Klamm bis zur Höllentalangerhütte und dort für Kaffee und Kuchen einkehren.

Egal auf was du nach deinem angstrengenden Aufstieg Lust hast. Ob in der Gipfelalm oder der Panorama-Lounge 2962, im Münchner Haus oder im SonnAlpin, hier ist für jeden etwas dabei. 

Die Bilder sind zur Verfügung gestellt von der Ski- und Bergschule VIVALPIN in Garmisch-Partenkirchen. Wenn Du auch so schöne Augenblicke am Berg erleben willst, informiere Dich unter www.vivalpin.com 

Anfahrt

A95 von München Richtung Garmisch-Partenkirchen. Am Autobahnende bei Eschenlohe weiter auf die B2 nach Garmisch-Partenkirchen. Nach dem Farchanter Tunnel zunächst der Beschilderung Ortsteil Garmisch / Grainau / Zugspitze folgen. Durch Garmisch hindurch weiter Richtung Grainau / Zugspitze. Aus Garmisch-Partenkirchen herausfahren, 1. Abfahrt links nach Grainau hinein und der Hauptverkehrsstraße folgen. Nach ca. 1,5 km zweigt nach links die Straße nach Hammersbach ab (beschildert). Kurz nachdem du die Gleise der Zugspitzbahn überquert hast, liegt rechts ein großer Wanderparkplatz.

B2 von Innsbruck / E533 Mittenwald kommend bis zur Rathauskreuzung in Partenkirchen. Hier links abbiegen Richtung Grainau / Zugspitze / Fernpass / Reutte und dem Straßenverlauf der Hauptverkehrsstraße folgen (Bahnhofstraße, St.-Martin-Straße). Aus Garmisch-Partenkirchen herausfahren, 1. Abfahrt links nach Grainau hinein und der Hauptverkehrsstraße folgen. Nach ca. 1,5 km zweigt nach links die Straße nach Hammersbach ab (beschildert). Kurz nachdem du die Gleise der Zugspitzbahn überquert hast, liegt rechts ein großer Wanderparkplatz.

B23 (kommend von Ehrwald / Tirol bzw. Grainau / Zugspitze) nimmst du noch bevor du Garmisch-Partenkirchen erreicht hast die zweite Abzweigung nach Grainau. Hier folgst du der Hauptverkehrsstraße für ca. 1,5 km bis nach links die Straße nach Hammersbach abzweigt (beschildert). Kurz nachdem du die Gleise der Zugspitzbahn überquert hast, liegt rechts ein großer Wanderparkplatz.


  

Parken

Großer Wanderparkplatz Hammersbach.

Öffentliche Verkehrsmittel

Bahn:   Stündliche Verbindungen München - Garmisch-Partenkirchen. Direkt hinter dem Bahnhof der Deutschen Bahn liegt der Bahnhof der Zugspitzbahn. Stündlich fährt – abgestimmt auf den Fahrplan der Deutschen Bahn – die Zugspitzbahn Richtung Grainau. Hier fährst du bis zum Haltepunkt Hammersbach (Bedarfshaltestelle – bitte rechtzeitig nach der Haltestelle Kreuzeckbahn / Alpspitzbahn Haltewunsch-Knopf drücken). 

Umsteigefreie ICE-Verbindungen am Wochenende z.B. aus Berlin, Hamburg, Ruhrgebiet, Köln, Frankfurt und Nürnberg. Autozug z.B. aus Hamburg, Hildesheim, Berlin und Düsseldorf nach München.

ICE 1221 freitagnachmittags aus Nordrhein-Westfalen nach Garmisch und Innsbruck, sonntagmittags ICE 1222 aus Innsbruck und Garmisch nach NRW z.B. via Hagen, Wuppertal, Solingen, Bonn, Koblenz und Mainz. Von diesen Städten ist das Werdenfelser Land, dann neu umsteigefrei per ICE zu erreichen.

Flugzeug: Flughäfen München, Stuttgart, Memmingen und Innsbruck. Auf Wunsch kostenpflichtiger Flughafenshuttle nach Garmisch-Partenkirchen.

Bus: Fernbuslinie 040 von Flixbus verkehrt 8x täglich auf direktem Weg von München (ZOB) und Innsbruck nach Garmisch-Partenkirchen Bahnhofsvorplatz. 5x täglich verkehrt Flixbus umsteigefrei vom Münchner Flughafen.

Karte / Karten

GaPa Wanderführer mit KOMPASS Wanderkarte (1:35.000), erhältlich bei Garmisch-Partenkirchen Tourismus und unter www.gapa.de. Alpenvereinskarte, Wetterstein- Mieminger Gebirge, Östliches Blatt (1:25.000) freytag & berndt, Garmisch-Partenkirchen, Wettersteingebirge, Werdenfelserland (1:25.000). Die Tourist Information verleiht kostenlos einen digitalen Wanderführer mit interessanten Tipps zu Sehenswürdigkeiten, Pflanzen und Tierwelt sowie Einkehrmöglichkeiten. Weitere Infos unter +49 8821 180 700 oder auf www.gapa.de

Weitere Informationen

www.gapa.de

www.zugspitze.de (Bergbahn-Fahrtzeiten)

www.alpenverein-ga-pa.de (DAV Hütten)

www.vivalpin.com

www.hoellentalangerhuette.de

 

Wetter

Was möchten Sie als nächstes tun?
GPX herunterladen

Sie benutzen offenbar den Internet Explorer von Microsoft als Webbrowser, um sich unsere Internetseite anzusehen.

Aus Gründen der Funktionalität und Sicherheit empfehlen wir dringend, einen aktuellen Webbrowser wie Firefox, Chrome, Safari, Opera oder Edge zu nutzen. Der Internet Explorer zeigt nicht alle Inhalte unserer Internetseite korrekt an und bietet nicht alle ihre Funktionen.