Schützensteig - Wanderung von Mittenwald zum Schachenhaus

Auf einen Blick

  • Start: Wanderparklatz am südlichen Rand von Mittenwald
  • Ziel: Schachenhaus
  • mittel
  • 15,21 km
  • 5 Std. 44 Min.
  • 1055 m
  • 1867 m
  • 952 m
  • 100 / 100
  • 60 / 100

Beste Jahreszeit

Der Schützensteig beginnt am südlichen Rande von Mittenwald und führt unterhalb des massiven Wettersteingebirges entlang zur Wetterstein-Alm bis hin zum Königshaus am Schachen.

Die Route von Mittenwald zum Könighaus am Schachen ist zwar lang und nur konditionsstarken Wanderern zu empfehlen, das Jagdschloss und der sehenswerte botanische Garten am Schachen thronen jedoch hoch oben im Wettersteingebirge und belohnen mit prächtigen Ausblicken zu allen Seiten.

Die Wanderung beginnt am südlichen Rand von Mittenwald. Von dort folgt man zunächst breiten Fahrwegen und später dann auf traumhaften Wandersteigen durch den Wald der Routenführung bis zur Wettersteinalm. Die Wettersteinalm ist ca. von Juni bis September geöffnet und bewirtschaftet (keine Übernachtungen). Von der Wettersteinalm führt der Königsweg die letzte Etappe hoch zum Königshaus am Schachen, vorbei am Botanischen Garten und stets mit herrlichen Ausblicken in Richtung Zugspitzmassiv und Alpenvorland.

Bitte unbedingt beachten, dass die hier vorgesehen Route nur ein einfacher Weg ist. Um die Wanderung ausgiebig genießen zu können, sollt eine Übernachtung im Schachenhaus eingeplant werden.

Weitere Informationen

Anreise

Wir beginnen unsere Wanderung beim Wanderparkplatz am südlichen Rand von Mittenwald an der Straße, die nach Leutasch führt. Hier führt ein breiter Fahrweg Richtung Ferchensee. In mäßiger Steigung wandern wir durch dichten Wald, der hin und wieder den Blick auf Mittenwald und die westlichen Gipfel des Karwendels freigibt. Wir lassen den Ferchensee rechts liegen und erreichen nach einer guten halben Stunde zwischen Ferchensee und Lautersee eine Abzweigung. Hier biegen wir links ab und folgen der Ausschilderung zur Oberen Wettersteinspitze.

Die Steigung unseres Weges nimmt deutlich zu und wir gewinnen zügig an Höhenmetern. Wir folgen dem Wandersteig und erreichen nach einer weiteren halben Stunde einen Wegweiser. Hier ginge es nach links zum Grünkopf und zum Franzosensteig. Wir wandern allerdings geradeaus weiter. Wenige hundert Meter weiter zweigt erneut ein Weg nach links in Richtung Obere Wettersteinspitze ab. Auch diesen passieren wir und folgen dem Steig weiter gerade aus in Richtung Schachen. Im leichten auf und ab des Schützensteigs kommen wir mit einiger Entferung an der Windfall Hütte vorbei und gehen weiter bis zur Wettersteinalm. Die urige Wettersteinalm lädt ein zum rasten und Kräfte sammeln für den letzten Anstieg über den Königsweg zum Könglichen Schloss am Schachen.

Sicherheitshinweise

Für diese Wanderung ist eine sehr gute Kondition und Trittsicherheit notwendig.

Ausrüstung

Tages-Wanderrucksack (ca. 20 Liter) mit Regenhülle, festes und bequemes Schuhwerk, witterungsangepasste und strapazierfähige Kleidung im Mehrschicht-Prinzip, ggf. Teleskopstöcke, Sonnen- und Regenschutz, Proviant und Trinkwasser, Erste-Hilfe-Set, Taschenmesser, Handy, ggf. Stirnlampe, Kartenmaterial

Tipp des Autors

Alpengarten am Schachen: Der Botanische Garten ist von ca. Mitte Juni bis September geöffnet. Für einen Besuch sollte ungebindt etwas Zeit eingeplant werden. Die Lage auf 1.860 m Höhe ermöglicht die Kultur von über 1.000 Pflanzenarten aus den verschiedensten Hochgebirgen, von den heimischen Alpen bis zum fernen Himalaja.

Anfahrt

Autobahn A95 München - Garmisch. Nach dem Autobahnende weiter geradeaus über die B2 durch Oberau und den Farchanter Tunnel nach Garmisch-Partenkirchen fahren. Weiter geradeaus auf der B2 bleibend bis nach Mittenwald.

Parken

Am südlichen Rand von Mittenwald befindet sich ein sehr kleiner, kostenfreier Wanderparkplatz. Alternativ sind im Ortskern meherere kostenpflichtige Parkplätze zu finden.

Öffentliche Verkehrsmittel

Nach Mittenwald besteht mit der Deutschen Bahn eine stündliche Verbindung ab München Hauptbahnhof.

 

Weitere Informationen

Schon zu Beginn der schönen Wanderung könnte es bereits am Ferchensee zu einer Vermischung von Mythos und Historie kommen, wenn ein leiser Trommelwirbel ans Ohr dringt. 1805 scheiterten Napoleons Truppen bei ihrem Vorstoß gen Süden an den Tirolern bei der Porta Claudia, bis der Jäger Adam sie über den heutigen »Franzosensteig« an der Leutascher Schanz vorbei in den Rücken der Tiroler führte. Die Franzosen hatten sich so grausam gegenüber den Mittenwaldern verhalten, dass die Seelen der Gepeinigten zwischen Elmau und Ferchensee zur Mahnung einen Trommelwirbel ertönen ließen. Die besagte Stelle heißt bis heute »Drummlschlaigl-Grom« (Trommelschlegelgraben).

Schachenhaus

Alpengarten auf dem Schachen

Wegbelege

  • Pfad (63%)
  • Wanderweg (5%)
  • Schotter (32%)

Wetter

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